Twitter von ICA gehackt

Twitter wurde am Donnerstag von der ICA – Iranian Cyber Army – gehackt. Folge eines Angriffes auf den DNS-Server von Twitter war, dass Besucher auf eine falsche Adresse umgeleitet wurden und daraufhin eine Webseite zu sehen bekamen, auf der eine Flagge mit arabischen Schriftzeichen sowie Angaben zur Cyber-Army gemacht wurden. Überschrift war "This site has been hacked by iranian cyber army".
Für über eineinhalb Stunden war Twitter nicht erreichbar, bis die Administratoren des Dienstes die DNS-Einträge wieder korrigieren konnten. Twitter selber wurde in letzter Zeit mehrmals Opfer solcher Angriffe. Mit mehreren Hunderttausenden Besuchern pro Tag zählt die Webseite zu den am meisten genutzten Diensten im Web und wird somit auch in Zukunft öfters ins Visier der Hacker geraten.


Host Europe – Finger weg!

Für ein paar Kumpels erstelle ich gerade eine neue Webseite. Hierbei handelt es sich um kein besonders großen, dafür allerdings aufwendiges Webprojekt, da viele einzelne Kleinteile zusammengefügt werden müssen. Die Webseite basiert auf dem CMS "Drupal" und ist durch zahlreiche Add-Ons und separate Scripts und Programme erweitert worden.

Das Problem, das wir zur Zeit haben ist schlichtweg der Hoster: Host Europe.
Anfangs machte der Hoster durch seinen seriös wirkenden Internetauftritt einen recht guten Eindruck, preislich siedelte der Anbieter sich im Mittelfeld an. Alles in allem war ich davon überzeugt, dass Host Europe der richtige Hoster für das Projekt war, zudem bot er die leistungstechnisch besten Konditionen an – dachte ich.
Als ich die Webseite das erste mal zu Tests auf den Server lud (die FTP-Geschwindigkeit war unter aller Sau) und sie online testen wollte… ging sie nicht. Warum? Weil die .htaccess Datei gesperrt war, Drupal diese allerdings für lesbare URLs benötigt. Gut, da Problem wurde kurzerhand durch umständliches Ausschalten der lesbaren URLs gelöst. Trotzdem lässt die Geschwindigkeit der Seite stark zu wünschen übrig. Trotz geringer Größe braucht die Startseite durchschnittlich zwischen 0,8 und 3 Sekunden zum Aufbau – und das lag nicht an der Leistung meiner Internetleitung (16.000′er Leitung von Alice). Zeit, den Support zu testen.
Ich schrieb also kurzerhand eine Mail in der ich anfragte, ob es möglich sei, die .htaccess Datei separat zubuchen zu können. Ich wäre auch bereit, einen kleinen Aufpreis zu zahlen. In der antwortmail, in der der Mitarbeiter zu 90% kein Bezug zu meinem Anliegen nahm verwies dieser lediglich auf das Webpack L, das mit einem monatlichen Aufpreis von 2 Euro (von 2,99 auf 4,99) zu Buche schlagen sollte. Natürlich war ich anfangs in keiner Weise dazu bereit, 2 Euro mehr pro Monat für die .htaccess Datei auszugeben.
Nach langem Überlegen entschied ich mich jetzt heute Abend dazu, auf das Webpack L upzugraden. Den zusätzlichen Webspace kann man schließlich für allerlei Sachen nutzen, der zusätzliche Traffic kann letztendlich auch nicht schaden. Gesagt getan, es wurde über das Online-Menü mit wenigen Mausklicks geupdatet. Alles schien perfekt, auch wenn der Webspace zuerst noch keine .htaccess Datei annahm. Nach knapp einer halben Stunde ging dann die Domain samt Webspace offline, die Seite war nicht mehr erreichbar. Nur 5 Minuten später kam dann eine Mail an: Rechnung für Webpack L… bla bla… Rechnungsbetrag von 56,88 Euro… bla… wird sofort abgebucht.
Hallo? Was nun los? Ich dachte ich guck nicht richtig! Das war doch eine riesige Unverschämtheit, jetzt sollte ich doch tatsächlich den vollen Betrag für 1 Jahr Webpack L bezahlen! Mit welchem Recht bitteschön? Schlielich habe ich das Webpack L nicht neu bestellt, sondern habe das Webpack M upgegraded. Logischerweise müsste deshalb der Betrag für Paket L mit dem schon bezahlten Betrag für Paket M verrechnet werden.
Ich habe jetzt eine Mail an den Support geschrieben und klar gestellt, dass ich den vollen Betrag auf keinen Fall zahlen werde, für 1 Jahr upgegradeten Webspace im Paket L werde ich höchstens die knapp 20 Euro zahlen, die sich als Differenz zwischen L und M ergeben.

Wir werden ja sehen, was morgen als Antwort kommt.
Bis jetzt kann ich jeden Webmaster raten: Finger weg von Host Europe!


Nexus One

Google schreitet mit schnellem Schritt voran. Während Android als neues Handy-Betriebssystem in zahlreichen kleinen Alleskönnern von HTC über T-Mobile bis hin zu Samsung genutzt wird, wagt Internetgigant Google sich mit einem "eigenen Handy" nach vorne. Das Nexus One wird von HTC gebaut und mit Android 2.1 betrieben. Das besondere am Handy? Google selber vertreibt es, also das erste richtige Google-Handy. Gerüchten zufolge soll das Touch-Smartphone schon ab 5. Januar zu haben sein, Google selber hat den Termin bis jetzt nicht bestätigt. Viele Infos dazu gibt es noch nicht,dafür aber ein Video:

Quelle: Chip.de Nexus One Video


Zombieland

Regel #32 – Genieße die kleinen Dinge des Lebens.

Diese und viele weitere kleine Weisheiten, Regeln und Vorsätze lehrt einen Zombieland in 88 Minuten mit viel Blut, Action und ganz besonders eins: Witz. Wer Shaun of the Dead gesehen hat weiß, das Zombies urkomisch und genial sein können. Man nimmt Personen die aussehen wie die Nachbarn von nebenan, gibt ihnen Waffen und lässt sie auf einen Staat los, in dem es von Zombies nur so wimmelt. Fertig ist ein knalliger frischer Streifen, der das Zwerchfell massiert und so richtig Laune auf Chaos und Zerstörung macht.

Zombieland – Worum gehts?

zombieland Als Kurzzusammenfassung: Zombieland, damit ist die USA gemeint. Im Film werden keine anderen Länder genannt, es dreht sich nur um den Staat mit 300 Millionen Zombies. Angefangen hat es mit Patient 0 angefangen, der in einen kontaminierten Burger gebissen hat. Menschen werden zu Zombies, da das Gehirn anschwillt und ein gewaltiger Hass auf alles und jeden frei wird. außerdem entwickeln die Personen einen gepflegten Appetit auf Frischfleisch. Und er – Columbia – ist ein Junge, mit dem niemand etwas zu tun haben wollte. Etwas nerd-mäßig, lockiges Haar, unschuldiges Aussehen. Und er hat überlebt. Warum? Weil er sich an die Regeln hält. Seine eigenen Regeln, die den Zuschauer den ganzen Film über begleiten und zu den passendsten Momenten auftauchen. Im Großen und Ganzen ist er nur auf dem Weg nach Columbus, wo seine Eltern wohnen. Und somit nimmt die Story seinen lauf.

Ich will nach Zombieland!

Zombieland ist mein persönlicher Film des Jahres 2009. Warum? Weil dieser Film das verkörpert, was man sich unter einer echten Action-Komödie vorstellt.
Zombieland kann nicht mit riesigen Explosionen, 100-Meter-Autosprüngen oder besonders waghalsigen Stunts glänzen, das spielt hier aber keine Rolle – ganz im Gegenteil. Es verleiht dem Film genau das, was ich mir persönlich von einem Film erhoffe: Realität. Schließlich kann man mit keinem Toyota Corolla 30 Meter weit durch über ein herumliegendes Auto springen, mit einer Waffe schießen schon.
Zombies sind unrealistisch und es wird sie nicht geben, aber Zombieland bietet zumindest mir einen absolut realistischen Einblick in das Geschehen das sich abspielen würde, würde aus den USA Zombieland werden.Ehrlich gesagt war das erste was ich nach dem Film dachte: Ich will nach Zombieland! Mal richtig die Sau rauslassen, alles kaputt machen und zerstören, Zombies mit nem Cadillac Escalade über den Haufen fahren oder erschießen. Sicherlich wäre das Abenteuerurlaub der besonderen Art – einer lebensgefährlichen Art – aber es würde sicher Spaß machen. Schließlich muss man sich nur an die Regeln halten.

Kritiken für Zombieland

Ehrlich gesagt gibt es wenig, was ich an Zombieland auszusetzen hab, der Film ist gewitzt von vorne bis hinten, die Dialoge könnten besser nicht sein und an der Action mangelts auch nicht. Da vergisst man schnell die unwichtigen kleinen Fehler. Alles in Allem einer der besten Filme, die ich kenne!
Empfehlenswert ist der Streifen für alle Zombie-Liebhaber, Action-Komödien-Freaks und solche, die einfach einen guten Film sehen wollen. Abstand sollten richtige Action-Freaks und Leute nehmen, die kein Blut sehen können. Action-Freaks kommen nämlich in keinem Fall auf ihre Kosten und Blut spritzt hier und da und klebt an den Zombies wie Kaugummi am Schuh.