Twitter wurde am Donnerstag von der ICA – Iranian Cyber Army – gehackt. Folge eines Angriffes auf den DNS-Server von Twitter war, dass Besucher auf eine falsche Adresse umgeleitet wurden und daraufhin eine Webseite zu sehen bekamen, auf der eine Flagge mit arabischen Schriftzeichen sowie Angaben zur Cyber-Army gemacht wurden. Überschrift war "This site has been hacked by iranian cyber army".
Für über eineinhalb Stunden war Twitter nicht erreichbar, bis die Administratoren des Dienstes die DNS-Einträge wieder korrigieren konnten. Twitter selber wurde in letzter Zeit mehrmals Opfer solcher Angriffe. Mit mehreren Hunderttausenden Besuchern pro Tag zählt die Webseite zu den am meisten genutzten Diensten im Web und wird somit auch in Zukunft öfters ins Visier der Hacker geraten.
Archiv der Kategorie Internet
Twitter von ICA gehackt
Dez 21
Host Europe – Finger weg!
Dez 17
Für ein paar Kumpels erstelle ich gerade eine neue Webseite. Hierbei handelt es sich um kein besonders großen, dafür allerdings aufwendiges Webprojekt, da viele einzelne Kleinteile zusammengefügt werden müssen. Die Webseite basiert auf dem CMS "Drupal" und ist durch zahlreiche Add-Ons und separate Scripts und Programme erweitert worden.
Das Problem, das wir zur Zeit haben ist schlichtweg der Hoster: Host Europe.
Anfangs machte der Hoster durch seinen seriös wirkenden Internetauftritt einen recht guten Eindruck, preislich siedelte der Anbieter sich im Mittelfeld an. Alles in allem war ich davon überzeugt, dass Host Europe der richtige Hoster für das Projekt war, zudem bot er die leistungstechnisch besten Konditionen an – dachte ich.
Als ich die Webseite das erste mal zu Tests auf den Server lud (die FTP-Geschwindigkeit war unter aller Sau) und sie online testen wollte… ging sie nicht. Warum? Weil die .htaccess Datei gesperrt war, Drupal diese allerdings für lesbare URLs benötigt. Gut, da Problem wurde kurzerhand durch umständliches Ausschalten der lesbaren URLs gelöst. Trotzdem lässt die Geschwindigkeit der Seite stark zu wünschen übrig. Trotz geringer Größe braucht die Startseite durchschnittlich zwischen 0,8 und 3 Sekunden zum Aufbau – und das lag nicht an der Leistung meiner Internetleitung (16.000′er Leitung von Alice). Zeit, den Support zu testen.
Ich schrieb also kurzerhand eine Mail in der ich anfragte, ob es möglich sei, die .htaccess Datei separat zubuchen zu können. Ich wäre auch bereit, einen kleinen Aufpreis zu zahlen. In der antwortmail, in der der Mitarbeiter zu 90% kein Bezug zu meinem Anliegen nahm verwies dieser lediglich auf das Webpack L, das mit einem monatlichen Aufpreis von 2 Euro (von 2,99 auf 4,99) zu Buche schlagen sollte. Natürlich war ich anfangs in keiner Weise dazu bereit, 2 Euro mehr pro Monat für die .htaccess Datei auszugeben.
Nach langem Überlegen entschied ich mich jetzt heute Abend dazu, auf das Webpack L upzugraden. Den zusätzlichen Webspace kann man schließlich für allerlei Sachen nutzen, der zusätzliche Traffic kann letztendlich auch nicht schaden. Gesagt getan, es wurde über das Online-Menü mit wenigen Mausklicks geupdatet. Alles schien perfekt, auch wenn der Webspace zuerst noch keine .htaccess Datei annahm. Nach knapp einer halben Stunde ging dann die Domain samt Webspace offline, die Seite war nicht mehr erreichbar. Nur 5 Minuten später kam dann eine Mail an: Rechnung für Webpack L… bla bla… Rechnungsbetrag von 56,88 Euro… bla… wird sofort abgebucht.
Hallo? Was nun los? Ich dachte ich guck nicht richtig! Das war doch eine riesige Unverschämtheit, jetzt sollte ich doch tatsächlich den vollen Betrag für 1 Jahr Webpack L bezahlen! Mit welchem Recht bitteschön? Schlielich habe ich das Webpack L nicht neu bestellt, sondern habe das Webpack M upgegraded. Logischerweise müsste deshalb der Betrag für Paket L mit dem schon bezahlten Betrag für Paket M verrechnet werden.
Ich habe jetzt eine Mail an den Support geschrieben und klar gestellt, dass ich den vollen Betrag auf keinen Fall zahlen werde, für 1 Jahr upgegradeten Webspace im Paket L werde ich höchstens die knapp 20 Euro zahlen, die sich als Differenz zwischen L und M ergeben.
Wir werden ja sehen, was morgen als Antwort kommt.
Bis jetzt kann ich jeden Webmaster raten: Finger weg von Host Europe!
Dez 4
Was ist eigentlich Google und was kann man damit machen? Und vor allem: wie funktioniert es?
Google Inc. ist ein weltweiter Konzern, den fast jeder kennt. Google ist – nicht wie in den Anfängen des Unternehmens – nur eine Suchmaschine, nach dem Kauf von YouTube und der Entwicklung zahlreicher kleiner Dienste und Programme ist Google zu einem multimedialen Mega-Konzern herangewachsen, der von vielen als zentrale Kraft des Internets angesehen wird. Die Suchmaschine, die von Larry Page und Sergey Brin aufgebaut und entwickelt wurde, ging am 7 September 1998 mit einer Testphase online. Seit dem hat das Unternehmen zahlreiche Erneuerungen, Dienste und Services für Privatpersonen sowie Unternehmen auf den Markt gebracht. Darunter lässt sich sogar ein interessantes kleines Betriebssystem für Handys finden, in Arbeit ist ein Betriebssystem für Netbooks.
Dienste und Services von Google
Google selber stellt folgende Services bereit oder ist Inhaber folgender Dienste:
Suchen
- Bildersuche
- Blogsuche
- Buchsuche
- Maps (Adressen und Routen auf Sattelitenbildern anzeigen und berechnen lassen)
- News-Suche
- Produkt-Suche (Produkte suchen; mit Preisangabe sofern vorhanden)
- Scholar (Suche nach wissenschaftlichen Dokumenten)
- Videos
Multimedia
- YouTube (Video-Sharing Plattform)
- Earth (Betrachtungsprogramm der Erde, darunter Street View)
- Sketch Up (Erstellen von 3D Modellen)
- Picasa (Bilder verwalten und organisieren)
Social Community
- Blogger (Blog über Google betreiben)
- Groups (Gruppen erstellen und Diskussionen führen)
- Talk (Chat-Programm)
- Picasa (Bilder verwalten und organisieren)
Office, Organisation und Sonstiges
- Mail (E-Mail Dienst)
- Kalender (Kalender zum verwalten von Terminen)
- Sites (Webseiten mit Google erstellen)
- Text & Tabellen (verschiedene Dokumente online bearbeiten, sharen und publishen)
- Übersetzen (Übersetzungs-Engine mit z.Z. 51 Sprachen; mit Sprach-Erkennung)
GG – Google’s Geld
Google bietet ein Programm an, mit dem das Unternehmen mehr als 2/3 des Gesamtumsatzes verdient: AdSense beziehungsweise AdWords, die Werbeangebote des Suchmaschinengiganten. Sinn dahinter ist, dass man über ein ausgeklügeltes System Werbeplätze in den Google Ergebnisseiten buchen kann. Abgerechnet wird per Klick, es ist außerdem über AdSense möglich, einfach und bequem Werbung auf der eigenen Webseite einzubinden und Geld zu verdienen. Mit diesen Werbemodellen machte Google laut eigener Angaben knapp 5 Milliarden US-Dollar pro Quartal(!) und knapp knapp 1,2 Milliarden Euro Gewinn. (Quelle: blogwave.de)
Mit Google Geld machen: SEO
SEO ist der Internet-Hype des letzten Jahrzehnts. Nun, Hype kann man fast schon gar nicht sagen, da wenigen Personen wirklich bewusst ist, wie viel Geld man rein theoretisch nur mit Google und Webseiten machen kann.
Es gibt unzählige Möglichkeiten, die noch nicht ausgeschöpft sind, im Prinzip gibt es nur wenige, die es gut machen und viele, die es schlecht machen: SEO. SEO ist die Abkürzung für Suchmaschinenoptimierung (engl. search engine optimization) und bezeichnet das Aufbauen, Optimieren und Betreiben einer Webseite, dass möglich viele Besucher bei Suchen auf Google auf die eigenen Webseiten stoßen.
Dazu ist es vor allem notwendig, die Struktur und den Inhalt der Webseite soweit an die Anforderungen von Google anzupassen, dass Google die Inhalte der Webseite als überragend gut ansieht. Denn eins ist gewiss: der Algorithmus von Google zur Bewertung von Webseiten ist kompliziert, äußerst raffiniert und wird stetig weiterentwickelt. Das macht SEO auch zu einer Arbeit, die man nicht einmalig machen kann.
Der Google-Algorithmus
Die komplette Suche bei Google basiert einzig und allein auf einem Algorithmus, der ursprünglich von den Gründern Brin und Page entwickelt wurde. Der Algorithmus selbst wird von verschiedenen Abteilungen bei Google weiterentwickelt und verbessert. Und das nicht nur in Hinsicht auf die besten Suchergebnisse. Ein großer Teil der Arbeit wird vor allem dazu aufgewendet, um SEO-Optimierte oder schlicht und einfach schlechte Webseiten schnell finden und aus dem Index entfernen zu können. Das macht es den SEO’s auch so schwer, die Webseiten so zu gestalten, dass es trotzdem noch recht natürlich aussieht.
Grundlegend basiert der Algorithmus auf mehr als 150 Faktoren (das ist die letzte bekannte, ungefähre Zahl), nach denen eine Webseite bewertet wird. Niemand – nicht einmal Google-Mitarbeiter – kennen diese Faktoren. Wenn jemand diese Faktoren kennen würde und diese aktuell halten könnte, wäre diese Person innerhalb von wenigen Monaten, vielleicht sogar Wochen Millionär. Denn diese Faktoren sind der Schlüssel zum Erfolg.
Google – Die Basis für unzählige Webmaster
Irgendwann im Leben eines Webmasters kommt der Zeitpunkt an dem er auf SEO stößt. Egal wann das ist, es weckt in den meisten Fällen die Aufmerksamkeit des Webmasters und er beginnt sich mit dem Thema zu beschäftigen. Aus diesem Interesse an einer neuen Einnahmequelle resultieren die meisten schlecht optimierten "SEO-Seiten", die man allein schon mit einem Blick auf die Webseite erkennt. Es sind verschiedenste Faktoren, die auf SEO hinweisen. Diese anfängliche Unerfahrenheit der Webmaster mit Google machen sich unzählige Linkfarmen oder "Google-Eintragungs-Seiten" zu nutze. In der Regel bringen diese jedoch gleich gar nichts – außer die Verbannung der Webseite aus dem Google-Index. Grundlegend kann man jedoch eins sagen: wenn man SEO richtig(!) kann und dies mit Usability, professionellem Webdesign und einem guten Kunden-Dienstleister Verhältnis verbindet, wird man schnell zu einem geschätzten Webpublisher und kann unter Umständen Geld damit verdienen.
SEO (Search-Engine Marketing; dt. Suchmaschinenoptimierung) ist ein umfangreiches Themengebiet im Online Marketing. Unter der Optimierung versteht man das Optimieren und Anpassen einer Webseite sowie das Durchführen von bestimmten Maßnahmen, um die Webseite beziehungsweise einzelne Unterseiten bei einer Suchmaschine in den oberen Ergebnissen ranken zu lassen (= zu platzieren) und damit Besucher auf die Seite zu locken.
Der Sinn von SEO
Sinn hinter SEO ist es, die Besucher zu einer Conversion zu bringen. In welcher Form die Conversion ausgeführt wird, kommt letztendlich auf die Webseite allgemein an:
- private Seiten – Private Webseiten mit SEO Optimieren nutzen die Besucher in der Regel, um mit ihnen Werbeeinnahmen zu erwirtschaften. Hier greift die Theorie, dass mehr Besucher die Chance erhöht, dass ein Besucher auf eine Anzeige klickt, die auf der Webseite platziert ist.
Beispiel: Eine Webseite zieht 400 Besucher pro Tag an, auf der Webseite sind anzeigen geschaltet. Die durchschnittliche CTR liegt bei 0,8%, was ungefähr drei Besuchern entspricht, die pro Tag auf eine Anzeige klicken. Bei einer durchschnittlichen Vergütung von 0,20 EUR macht das 0,6 EUR / Tag und 24 EUR / Monat. - kommerzielle Seiten – Internetdienste oder Firmen nutzen meist die über SEO generierten Besucher, um diese dazu zu bringen, einen Dienst der Firma zu nutzen. Je nach Unternehmen gestaltet sich die Conversion anders und muss anders getrackt(=nachverfolgt, gezählt) werden.
SEO: Was steckt dahinter?
SEO ist ein umfangreiches und sehr kompliziertes Thema. Grundlage hierzu bilden Kenntnisse über die Suchmaschinen und deren Ranking-Kriterien, welche von den Betreibern selbstverständlich geheim gehalten werden. Grundsätzlich mach SEO viel Arbeit und liefert in der Regel nie sofort Ergebnisse. Es ist wichtig, sich stetig zu wandeln und sich fortzubilden, da die Suchmaschinenbetreiber SEO unterbinden möchten und den Algorithmus stetig anpassen und verbessern. Die Suchmaschinenoptimierung ist demnach keine einmalige Arbeit sondern ein fortwährender Prozess, der sich auf der Webseite vollzieht. Optimiert man gut und sorgfältig, so lassen sich damit sehr solide Webseiten aufbauen.
Es folgen vertiefende Artikel zum Thema Suchmaschinenoptimierung

