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Adobe Photoshop Lightroom 2

Adobe Photoshop Lightroom 2 – ein tolles Programm!
Hab mir vor kurzem Lightroom 2 zugelegt und muss sagen, das ich es nicht bereut habe. Das Programm bietet in Sachen Fotobearbeitung etliche Vorteile im Vergleich mit Photoshop CS3 (wahrscheinlich auch CS4) und es lässt sich in Sachen Farbverwaltung und Bildeigenschaften eine Menge erledigen – schneller und einfacher.

Photoshop Lightroom 2 bietet ein makellos aufgeräumtes Interface, über das sich schnell und einfach alle wichtigen Funktionen bedienen lassen. Da man sämtliche Fenster, darunter Navigator, Vorlagen oder die Bearbeitungsleiste rechts nach Belieben ein- und ausklappen kann schafft man sich auch auf einem 15,6 Zoll Notebook Platz zum Arbeiten. Design-technisch hat das Programm schon etwas mehr zu bieten als der große Bruder CS3 bzw. CS4, durch die dunkelgraue Oberfläche mit hellgrauen Elementen wirkt Lightroom von Adobe sehr professionell und übermittelt so eine angenehme Arbeitsatmosphäre für anspruchsvolle Gemüter. Selbst die Funktionen "Rotaugen-Reflex kaschieren" oder beispielsweise der Pinsel zum Retuschieren oder ähnlichem werden in äußerst eleganten und schnörkellosen Icons dargestellt, bei einem Mouseover werden Teile des Icons hervorgehoben oder eingefärbt.
Das Arbeiten selber ist ein Traum. Durch die aufgeräumte Oberfläche, weitestgehend selbstklärende Icons und Schaltflächen kann man ohne nervige Hilfesuche arbeiten. Man hat sich schnell eingearbeitet und kann bereits nach wenigen Minuten erste interessante Ergebnisse erzielen. Alle Bildeigenschaften oder Optimierungsmöglichkeiten (z.B. Kontrast, Klarheit, Sättigung, Gradiationskurve,…) sind in übersichtliche und sinnvolle Gruppen unterteilt, die man der Reihe nach abarbeiten kann und so stufenweise zum Erfolg kommen kann. Überzeugt hat mich beim Arbeiten mit Adobe Lightroom 2 vor allem das Pinsel-Werkzeug, das auf einer sichtlich anderen Engine basiert als der "Pinsel" bei CS3. Hier sieht man, dass die Entwickler sämtlichen Fokus wirklich auf das Foto und dessen Farbbearbeitung gelegt haben: anstatt mit Ebenenmasken arbeitet man direkt auf dem Bild, eine "Ebenenmaske" wir von Lightroom automatisch erzeugt. Auch das Bearbeiten und Ausarbeiten dieser Maske geht äußerst leicht von der Hand, mit Hilfe des Scrollrads wird die Pinselgröße eingestellt, über ein Klick kann ein Bildausschnitt herangezoomt werden, so dass man schnell selbst kleinste Details ausarbeiten kann. Auffällig ist, dass man Photoshop Lightroom 2 fast vollständig mit einer Hand an der Maus und der anderen an der Tastatur bedienen kann. Kein übergreifen, keine Shortcuts, die sich über die ganze Tastatur erstrecken.
Weiteres hilfreiches Feature ist das Arbeiten mit Katalogen. Grundlegend steckt hier die Idee dahinter, dass sämtliche Veränderungen an Bildern – sei es nur die Reduzierung der Auflösung – in einer externen Datei automatisch gespeichert werden. Egal was man verändert, hat man es erst einmal durchgeführt geht es nicht mehr verloren. Bequem ist das, da man die berühmten .psd-Dateien nicht mehr selbstständig speichern muss, das Programm erledigt alles selbstständig. Hat man ein Bild fertig gestellt, exportiert man es unter Angabe von verschiedensten Faktoren und Variablen. Sowohl Dateinamen können durchnummeriert ausgegeben werden, wodurch man wiederum für mehr Ordnung schafft.

Im Großen und Ganzen kann man Adobe Photoshop Lightroom 2 jedem Fotografen empfehlen, der vorher mit Photoshop CS3 oder CS4 gearbeitet hat. Die Bearbeitung und Verarbeitung von Fotos geht mit Lightroom schneller und einfacher von der Hand und ist vor allem eins: bequemer.

Adobe Photoshop Lightroom 2
Preis: 296,31 EUR
Adobe Lightroom 2 Webseite

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Bit Defender 2009

Dank Nico habe ich eine original BitDefender 2009 Internet Security Suite auf meinem Laptop. Und wenn ich ehrlich sein soll, hätte ich es mir ersparen können.
Bis jetzt hat die kostenpflichtige Jahreslizens keine Vorteile für mich gebracht, wenn ich recht überlege vielleicht sogar Nachteile.

Vorteile

  • Die Suite ist ein Rundum-Sorglos-Paket, man fühlt sich doch in gewisser Weise sicherer.
  • Das Programm bietet unzählige Einstellungsmöglichkeiten und kann wunderbar an die Bedürfnisse angepasst werden.
  • Das Programm selber ist relativ Ressourcen-sparend, der Scan hält sich bei einem Pentium D (Dual Core) 2×2,0 Ghz mit 2-5% Auslastung im Hintergrund.
  • Updates werden unauffällig und ohne nervige Popups oder Hinweise im Hintergrund durchgeführt.

Nachteile

  • Meiner Meinung nach bietet die Suite einen unzureichenden Echtzeitschutz. Bis jetzt wurden gerade einmal zwei Trojaner auf Anhieb erkannt, Malware fand BitDefender 2009 erst bei einem tiefen Systemscann in den Cookies des Browsers, obwohl gerade solch ein Bereich geschützt und überwacht werden sollte.
  • Die tiefen Systemscanns schlagen mit mehreren Stunden (i.d.R. zwischen 2-3 h) zu Buche.
  • Bei Computerspielen muss separat der Game-Modus aktiviert werden, um lästige Hinweisfenster oder spielabstürzt zu vermeiden.
  • BitDefender 2009 erlaubt ohne zu Fragen gewissen Programmen den Zugriff zum Internet. Bis jetzt habe ich nachträglich 2 Programme per Hand zur Sperrliste der Firewall hinzufügen müssen.

Fehler

  • BitDefender 2009 stürzt auffällig oft nach dem Ruhezustand ab, der Computer muss neugestartet werden, damit das Programm wieder einwandfrei läuft. Von diesen Abstürzen ist der Scan-Dienst nicht betroffen.
  • Häufig konnten Cookies mit Malware nicht gelöscht werden, da BitDefender der Zugriff auf die Dateien verwährt wurde – absolutes No-Go für ein kostenpflichtiges Anti-Viren Programm! Die Dateien mussten separat per Hand gelöscht werden.

Alles in Allem ist das Programm beziehungsweise die Suite recht hilfreich und bietet einen guten Schutz – jedenfalls hat man doch irgendwo das Gefühl. Jedoch versaut sich BitDefender 2009 selber sein Image durch teils schwerwiegende Fehler und Macken, dazu kommen Sicherheitslücken, die absolut nicht vorhanden sein dürften.
Ich lasse die Lizenz noch auslaufen, dann allerdings wird eine andere Suite ausprobiert, die beim Chip.de-Ranking nicht auf Platz 9 gelandet ist – zu Recht. Von Norton halte ich weiterhin abstand, da sich das Programm selber wie ein Virus in das System einpflanzt. Sicher vorteilhaft für einen tiefen und sicheren Schutz, für Personen die wissen was auf dem Computer vor sich geht und die die Kontrolle behalten wollen ist das Paket von Norton eher nicht geeignet.

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